Der Plastiksack im Kreislauf

12. November 2018 09:59

Gland VD - Plastiksäcke haben einen schlechten Ruf. Zu recht. Denn es gibt längst Alternativen: biologisch abbaubare, kompostierbare und überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Säcke. BioApply aus Gland ist ein Schweizer Pionier.

Die Plastiksäcke in den Supermärkten sind auf dem Rückzug. Seit die Konsumentinnen und Konsumenten 5 Rappen pro Stück zahlen müssen, verzichten die meisten lieber auf sie. Anderswo freilich ist das noch nicht möglich: Für offenes Obst und Gemüse braucht es sie noch, für den Abfall zuhause und anderswo ebenfalls. 

Von Plastik geschockt

Dabei gibt es sie längst: die Plastiksäcke, die unbedenklich auf den Kompost geworfen werden können. BioApply in Gland VD ist ein Schweizer Pionier des biologisch abbaubaren und kompostierbaren Abfallsacks. Gegründet wurde das Unternehmen 2006 von Frédéric Mauch. Der Westschweizer hatte lange in China gearbeitet und dort die Verschwendung von Plastik miterlebt. Milliarden Plastikbeutel, Strohhalme, Flipflops... wurden – und werden - dort produziert, die alle rasch wieder auf dem Müll oder schlimmer noch irgendwo in der Landschaft landen. Es braucht 400 Jahre, sie abzubauen. „Ich habe gesehen, wie sie hergestellt wurden, mit Gift“, sagt Mauch. Dem wollte Mauch etwas entgegensetzen. Was, wenn Plastik aus Biorohstoffen gemacht würde? Dann müsste sie sich auch wieder in ihre Bestandteile auflösen lassen, sagte sich der heutige Unternehmenschef damals. Und so entstand BioApply.

Für Apotheken, Bäckereien und Abfallbewirtschafter

Seither ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. „Wir sind der einzige ‚pure player‘ bei den kompostierbaren, biologisch abbaubaren Plastiksäcken“, sagt Stefan Feltgen, der heutige Marketingchef des Unternehmens. Die Kunden kommen aus zwei Bereichen: BioApply beliefert Unternehmen der Abfallwirtschaft in der ganzen Schweiz mit Abfallsäcken mit einem Volumen von 7 Litern für den Haushaltsmüll bis zu 800 Litern für Container. Zu den grossen unter den Kunden gehört etwa Helvetia Environment. Und BioApply liefert Plastiksäcke für den Einzelhandel – von Apotheken und Pharmazie-Grosshändlern wie Galexis über Bäckereien und Biomärkte bis hin zu einzelnen Supermärkten der Migros. So nutzt die Migros im Waadtland BioApply-Säcke an der Kasse. „Wir hoffen, dass sie unsere Säcke bald auch an der Kasse einsetzen“, sagt Feltgen.

Für frisches Gemüse und stinkende Fische

Noch ist BioApply vor allem in der Westschweiz stark – die Hälfte des Absatzes wird dort erzielt. Das hat mit der Westschweizer Herkunft zu tun und mit der eigenen Verkaufskapazität. Aber der Absatz in der Deutschschweiz wächst. Und es kommen ausländische Abnehmer hinzu. So nutzt Infarm, ein Berliner Urban Farming-Start-up, die Säcke von BioApply, um seine rund 30 Abnehmerläden in der deutschen Hauptstadt zu beliefern. Selbst ein grosser polnischer Fischhändler hat bereits in Gland angeklopft – einer seiner grossen Lieferanten hatte Probleme mit dem stinkenden Fischabfall bekommen. Wenn dieser mit biologisch abbaubaren Säcken transportiert wird, lässt er sich leichter kompostieren.

BioApply wächst kontinuierlich und organisch – und will das auch weiter so tun. Fremde Investoren gibt es nicht. „In diesem Jahr dürfte der Schweizer Umsatz an die 3 Millionen-Marke kratzen“, sagt Feltgen.

Umweltbilanz muss stimmen

Das Rohmaterial wird in Europa produziert. Ein Hersteller im norditalienischen Novara nutzt vor allem Maisstärke und zunehmend Disteln, ein deutscher Hersteller produziert auf Basis von Kartoffelstärke her. Dabei hat im Laufe der Jahre ein wichtiger Wechsel stattgefunden. Hat Mauch am Anfang vor allem Wert auf erneuerbare Rohstoffe gelegt, so geht es heute vor allem um die Kompostierbarkeit und die biologische Abbaubarkeit. „Die Umweltbilanz muss stimmen“, sagt Feltgen. „Unsere Produkte müssen eine bessere Umweltbilanz als herkömmliche Produkte haben.“
Heute bestehen BioApply-Säcke zu mindestens 40 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen, manche zu bis zu 95 Prozent. „Wir könnten auch Säcke aus 100 Prozent nachwachsenden Rohstoffen machen“, sagt Feltgen. Aber das sei teuer und die Umweltbilanz nicht unbedingt besser. Wichtig sei, dass die Produkte mehrmals verwendet und dann wieder abgebaut werden könnten – Kreislaufwirtschaft eben.

EU will Plastik verdrängen

Die Politik ist der grösste Treiber des Geschäfts – und das grösste Risiko. Die EU-Kommission macht Druck auf die Kunststoffwirtschaft, um sich die Produktion und den Verbrauch von Plastik aus fossilen Rohstoffen zu reduzieren und sie durch biologisch abbaubare Materialien zu ersetzen. Sie begründet ihren Vorstoss mit der Verschmutzung der Meere durch Plastik und Plastikteilchen. Trinkröhrli aus Plastik sollen vom Markt verschwinden, andere Produkte werden folgen. Das freut die Natur, aber auch BioApply. 

Eng wird es dagegen, wenn die Politik etwa in der Schweiz das Kind mit dem Bade ausschütten und Einkaufssäcke gänzlich verbieten sollte, unabhängig davon, aus welchem Material sie bestehen. Aber Feltgen ist optimistisch. Biologisch abbaubare Säcke seien eine gute Lösung nicht nur für den Einkauf, sondern etwa auch für Biomüll. stk

Aktuelles im Firmenwiki

Tide Ocean verwandelt Meeresplastik in Uhren

17. Oktober 2019 11:44

Basel - Das Basler Start-up Tide Ocean SA wandelt Plastikabfall aus den Weltmeeren in neue Produkte wie etwa Uhren um. Dafür nutzt es eine mit der Hochschule für Technik Rapperswil entwickelte Methode. Tide Ocean wurde nun in München mit dem MATERIALICA Design- und Technology Award ausgezeichnet.

Bauwerk Parkett überzeugt mit Umweltbewusstsein

15. Juli 2019 10:14

St.Margrethen SG - Der Parketthersteller Bauwerk Parkett hat mit seinen rustikalen Landhausdielen den Zuschlag für ein Umbauprojekt erhalten. Dabei war die Energieausnutzung der Dielen ausschlaggebend. Zudem arbeitet das Unternehmen im Sinne der Kreislaufwirtschaft.

Erneuerbares Gas macht Verkehr ökologischer

05. Juli 2019 10:47

Spreitenbach AG - Eine Reihe von Schweizer Forschungseinrichtungen hat das Weissbuch Power-to-X formuliert. Vertreter der Institutionen haben in der Umwelt Arena in Spreitenbach über den Einfluss der Technologie auf den Verkehr gesprochen.

Forscher leuchten Potenzial von Speichertechnologien aus

03. Juli 2019 12:18

Villigen AG - Wissenschaftler des Paul Scherrer Instituts haben gemeinsam mit Kollegen sechs weiterer Forschungsinstitutionen das Potenzial von Speichertechnologien für überschüssige erneuerbare Energien analysiert. Die Ergebnisse wurden im Weissbuch „Power-to-X“ festgehalten.

Schweizer Forscher kühlen mit Abwärme

25. Juni 2019 13:47

Dübendorf ZH - Ein Projekt Schweizer Forscher nutzt Hitze, um Kühlleistung zu erzeugen. Ihre Adsorptionswärmepumpen könnten beispielsweise die Abwärme eines Rechenzentrums für dessen aktive Kühlung nutzen.

Smarte Textilien bekommen FUTUR-Preis

19. Juni 2019 12:18

Rapperswil SG - Die Stiftung zur Förderung und Unterstützung technologieorientierter Unternehmungen Rapperswil (Stiftung FUTUR) zeichnet jährlich innovative Projekte der Hochschule für Technik Rapperswil aus. In diesem Jahr wurden smarte Textilien und ein Flugsimulator gewürdigt.

Echter Kreislauf beginnt bei Gestaltung des Produkts

11. Juni 2019 14:33

Zürich/Bäch SZ - Wenn die Wirtschaft im Kreislauf produziert, ist Wachstum nicht mehr gleichzusetzen mit dem Raubbau an der Natur, sagt Albin Kälin in einem Interview. Der Weg zu diesem Ideal sei aber weit, so der Schweizer Pionier des Konzepts Cradle to Cradle.

Sauberer Kartonkreislauf ist machbar

02. Mai 2019 12:20

Bäch SZ - Durch die Wiederverwendung von Papier und Karton können Gifte in Lebensmittelverpackungen gelangen, zeigt ein Medienbericht. Das von EPEA Switzerland zertifizierte Druckunternehmen Vögeli bietet eine ökologische Alternative an.

EPEA Switzerland zertifiziert Textilhersteller

05. April 2019 13:36

Bäch SZ - Der österreichische Textilhersteller Wolford ist von EPEA Switzerland mit zwei Gold-Zertifikaten ausgestattet worden. Damit wird die Produktion gemäss des Kreislaufwirtschaftskonzepts Cradle to Cradle bescheinigt.

Textilcolor wird von EPEA Switzerland zertifiziert

15. März 2019 13:22

Bäch SZ - EPEA Switzerland hat Textilcolor das Material Health Certificate Gold ausgestellt. Das Textilchemieunternehmen wird damit für seine Tätigkeit gemäss des Kreislaufwirtschaftskonzepts Cradle to Cradle gewürdigt.

HSR erhält Auszeichnung für Wiederverwertung von Skischuhen

14. Februar 2019 14:57

Rapperswil SG - Das Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) stellt aus alten Skischuhen Filamente für den 3D-Druck her. Diese Wiederverwertung hat nun den German Design Award Special Mention 2019 gewonnen.

HSR RobOlympics verzeichnen Teilnehmerrekord

12. November 2018 14:24

Rapperswil-Jona SG - An den diesjährigen RobOlympics der Hochschule für Technik Rapperswil (HSR) haben 40 Schülergruppen aus der Schweiz und Deutschland teilgenommen. Als Sieger der Gesamtwertung ging die Gruppe Login-Crew der login Berufsbildung AG aus Zürich hervor.

Der Plastiksack im Kreislauf

12. November 2018 09:59

Gland VD - Plastiksäcke haben einen schlechten Ruf. Zu recht. Denn es gibt längst Alternativen: biologisch abbaubare, kompostierbare und überwiegend aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellte Säcke. BioApply aus Gland ist ein Schweizer Pionier.

HTW Chur erhält institutionelle Akkreditierung

25. Juni 2018 15:07

Chur - Der Schweizerische Akkreditierungsrat hat der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Chur die institutionelle Akkreditierung als Fachhochschule ausgesprochen. Sie ist Voraussetzung für die von der HTW Chur angestrebten Selbständigkeit.

Roboter sollen Glasfassaden reparieren

08. Juni 2018 13:30

Rapperswil SG/Altendorf SZ - Studierende der Hochschule für Technik Rapperswil haben für den Industriepartner Vetrox verschiedene Prototypen von Robotern entwickelt, die Schäden an Glasfassaden reparieren. Das Unternehmen wird Elemente davon in eine eigene Lösung einbinden.

Aktuelles aus Wirtschaft und Politik

WTO-Schiedsgericht ist blockiert

11. Dezember 2019 13:25

Genf - Der Berufungsausschuss des Schiedsgerichts der Welthandelsorganisation (WTO) ist auf ein Mitglied geschrumpft. Damit ist er nicht mehr entscheidungsfähig. Die US-Regierung blockiert die Ernennung neuer Mitglieder.

FINMA warnt vor Tiefzinsen

11. Dezember 2019 11:38

Bern - Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat erstmals eine Liste der grössten Risiken für den Schweizer Finanzsektor veröffentlicht. Zu diesen gehören laut der Aufsichtsbehörde die Tiefzinsen, ein Einbruch am Immobilienmarkt, Cyberangriffe und die Beziehungen zur EU.

Bund senkt Schwellenwert bei Stellenmeldepflicht

10. Dezember 2019 14:58

Bern - Ab Januar müssen offene Stellen bereits in Branchen mit durchschnittlich 5 Prozent Arbeitslosigkeit gemeldet werden. Bisher liegt der Schwellenwert bei 8 Prozent. Ausserdem wird in den betroffenen Branchen für fast alle Hilfsarbeitskräfte eine Meldepflicht gelten.

Trump will nach Davos kommen

09. Dezember 2019 14:07

Davos - US-Präsident Donald Trump beabsichtigt laut einem Medienbericht, an der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums im Januar teilzunehmen. Der Bundesrat hofft, bei dieser Gelegenheit auch Schwung in die Gespräche über ein bilaterales Freihandelsabkommen zu bringen.

Alterung der Bevölkerung bremst Schweizer Wachstum

06. Dezember 2019 15:43

Bern - Der Schweiz geht es wirtschaftlich gut, doch sie wächst im Vergleich zu anderen Industriestaaten unterdurchschnittlich. Das stellt der Lagebericht des Bundes zur Wirtschaft fest. Die Alterung der Bevölkerung dürfte das Wachstum in den nächsten Jahrzehnten weiter bremsen.

Bund will Weg zu nachhaltigem Finanzplatz ebnen

06. Dezember 2019 13:54

Bern - Der Bundesrat sieht grosse Chancen für einen nachhaltigen Finanzplatz Schweiz. Er will Rahmenbedingungen schaffen, die es dem Finanzplatz erlauben, in diesem Bereich wettbewerbsfähig zu sein. Dazu soll nun geprüft werden, wo Handlungsbedarf besteht.

Vertrauen in Institutionen sinkt

05. Dezember 2019 14:34

Zürich - Das Vertrauen der Schweizer in Institutionen ist deutlich gesunken, zeigt der aktuelle Sorgenbarometer der Credit Suisse. Die Bank erklärt dies vor allem mit Reformstau und der empfundenen Führungslosigkeit der Exekutive. Als die grösste Sorge der Bevölkerung gilt weiterhin die Altersvorsorge.

Bundesrat will weitere Freihandelsabkommen abschliessen

04. Dezember 2019 14:11

Bern - Der Bundesrat will 2020 die Verhandlungen über den Freihandel mit Indien, Malaysia und Vietnam abschliessen. Das Abkommen mit den Mercosur-Staaten will er dem Parlament vorlegen. In den Beziehungen zur EU soll eine Lösung für die institutionellen Fragen gefunden werden.

Wirtschaftsverbände kritisieren OECD-Steuerprojekt

03. Dezember 2019 13:17

Zürich - Das OECD/G-20-Steuerprojekt soll die Gewinnverschiebung von Firmen durch eine weltweite Mindestbesteuerung unterbinden. Economiesuisse und SwissHoldings kritisieren dieses Vorgehen. Zuerst müssten die Wirkungen des Vorläuferprojekts BEPS untersucht werden.

Jeder Vierte arbeitet bei multinationalen Unternehmen

29. November 2019 15:39

Neuenburg - Multinationale Unternehmen haben in der Schweiz Ende 2018 rund 1,4 Millionen Personen beschäftigt, rund jeden vierten Beschäftigten. Mehr als die Hälfte dieser Beschäftigten war in einem Unternehmen aus Deutschland, den USA und Frankreich tätig.

Kanton Zürich hat bei Steuern Handlungsbedarf

29. November 2019 13:57

Unterengstringen ZH - Der Kanton Zürich weist gerade für Unternehmen und gut verdienende Personen vergleichsweise hohe Steuern auf. Das hat ein Vortrag von Regine Sauter gezeigt. Laut der Direktorin der Zürcher Handelskammer gibt es im Kanton Handlungsbedarf.

Bund bremst zivilen Flugbetrieb in Dübendorf

28. November 2019 13:17

Bern - Der Flugplatz Dübendorf wird nicht so bald für den zivilen Flugbetrieb genutzt werden können. Dieser brauche mehr Koordination mit dem Flughafen Zürich und schränke die Eigentumsrechte der Anwohner stärker ein als erwartet, teilt der Bund mit. Er spricht von einer neuen Ausgangslage.

GZA setzt auf qualitatives Wachstum

28. November 2019 12:48

Zürich - Der Wettbewerb zwischen den Metropolitanregionen der Welt werde härter, sagt Balz Hösly in einem Interview. Der Wirtschaftsraum Zürich bleibe aber ein gutes Sprungbrett für Aktivitäten in Europa, so der Präsident der Greater Zurich Area AG (GZA).

Industriezölle sollen 2022 aufgehoben werden

27. November 2019 14:27

Bern - Der Bundesrat schlägt die Aufhebung aller Industriezölle vor. Damit will er gegen hohe Preise in der Schweiz vorgehen. Er rechnet mit Einnahmenausfällen von gut 500 Millionen Franken. Künftig sollen nur noch auf Agrarprodukte und Fischereierzeugnisse Einfuhrzölle erhoben werden.

Bund will Hürden für Blockchain abbauen

27. November 2019 12:41

Bern - Der Bundesrat will mehr Rechtssicherheit für Blockchain-Anwendungen schaffen und gleichzeitig Missbräuche begrenzen. Dazu sollen bestehende Gesetze angepasst werden. Eine entsprechende Vorlage hat er nun an das Parlament überwiesen.

Schweizer Digital Gipfel ist ein Erfolg

26. November 2019 14:30

Zürich - Die Standortinitiative digitalswitzerland hat zum zweiten Mal den Schweizer Digital Gipfel in Zürich durchgeführt. Auch in diesem Jahr haben hochrangige Führungskräfte und Akademiker teilgenommen und sich über die digitale Transformation ausgetauscht.

Ambühl schlägt provisorisches Abkommen mit EU vor

25. November 2019 13:28

Zürich - Die Schweiz soll mit der EU ein Interimsabkommen schliessen, um ein Scheitern des Rahmenabkommens an der Urne zu verhindern. Das schlägt der ehemalige Chefunterhändler Michael Ambühl vor. Dafür sollte die Schweiz einen höheren Kohäsionsbeitrag an die EU zahlen.

Maurer will engere Beziehungen mit Russland und Kasachstan

22. November 2019 14:40

Bern - Bundespräsident Ueli Maurer hat am Donnerstag in Russland für eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit geworben. Auch ein Projekt für Start-ups soll geprüft werden. Am Freitag hat er ähnliche Absichten in Kasachstan geäussert.

Bundesrat verabschiedet E-Government-Strategie

20. November 2019 14:49

Bern - Bei der Kontaktaufnahme zur öffentlichen Verwaltung soll der digitale Kanal künftig die erste Wahl werden. Dazu soll unter anderem das Online-Angebot ausgebaut werden. Dies ist das Ziel der E-Government-Strategie, welche der Bundesrat am Mittwoch verabschiedet hat.