Corona treibt Umsatz von Twint

25. Mai 2020 15:07

Zürich - Twint hat 2,5 Millionen Nutzer, eine halbe Million mehr als noch zu Jahresanfang. Die Zahl der Transaktionen ist in der gleichen Zeit sogar um 50 Prozent gewachsen. Die digitale Bezahllösung der grossen Schweizer Finanzhäuser will nun mit den Geldkarten gleichziehen.  

Die Corona-Krise hat das Wachstum von Twint beschleunigt. Wie das Unternehmen mit Sitz in Zürich mitteilt, gewinnt seine Bezahllösung auf dem Smartphone jede Woche 45‘000 neue Nutzer. Inzwischen hat Twint die Marke von 2,5 Millionen Nutzern durchbrochen, heisst es in einer Medienmitteilung. Zu Anfang des Jahres waren es 2 Millionen Nutzer gewesen.

Dabei greifen die Nutzer auch häufiger als bisher auf die Bezahlapp zurück. Laut der Mitteilung ist die Zahl der Transaktionen seit Januar um 50 Prozent gestiegen. Ende 2019 verzeichnete Twint rund 5 Millionen Transaktionen pro Monat.

Dieses Wachstum wurde auch durch eine Verdichtung des Händlernetzes möglich. In den letzten Wochen hätten über 11‘000 weitere Händler Twint in ihre Bezahlvorgänge integriert, heisst es in der Mitteilung.

Das technische System von Twint hat sich in den vergangenen Wochen bewährt. „Trotz dieser enormen Zuwächse ist unser System sehr stabil“, wird CEO Markus Kilb in der Mitteilung zitiert. „Wir haben eine Systemverfügbarkeit von gegen 99,9 Prozent.“

Das Unternehmen reagiert mit einer organisatorischen Anpassung an das rasche Wachstum. Neu wird die Funktion eines Chief Customer Officers geschaffen, der sich mit den kunden- und produktbezogenen Themen befasst. Der Chief Information Officer konzentriert sich künftig auf den technischen Betrieb und die Weiterentwicklung des Systems. „Mit dieser neuen Organisation können wir das erwartete weitere Wachstum fokussiert auf alle unsere Kundensegmente umsetzen“, so Kilb.

Ziel sei es, „zum neuen Zahlungsstandard der Schweiz zu werden“, wird Verwaltungsratspräsident Sören Mose zitiert. Die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz sollten Twint künftig so häufig wie Geldkarten benutzen.

Das Unternehmen Twint gehört den grössten Schweizer Finanzhäusern, darunter die UBS, die Credit Suisse, Raiffeisen, PostFinance und die Waadtländer und Zürcher Kantonalbanken. stk

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Brüssel - Die Schweiz liegt in Sachen Innovation vor allen EU-Ländern. Im diesjährigen European Innovation Scoreboard der EU-Kommission belegt sie erneut den Spitzenplatz. Punkten kann sie unter anderem mit ihrer Forschungsinfrastruktur und ihrem Humankapital.

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Bern - Die Begrenzungsinitiative bedroht aus der Sicht des Bundes und der Sozialpartner den Wohlstand und die Arbeitsplätze in der Schweiz. Gemeinsam werben sie für eine Ablehnung der SVP-Initiative am 27. September.

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Bern - Der Ständerat will in den kommenden vier Jahren mehr als 28 Milliarden Franken für Bildung und Forschung bereitstellen. Das sind knapp 200 Millionen Franken mehr als der Bundesrat vorgesehen hatte. Er will insbesondere die Agentur Innosuisse stärker fördern.

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16. Juni 2020 13:18

Zürich - Das Corona-Kreditprogramm des Bundes soll um ein Jahr verlängert werden. Ausserdem soll es auch für Investitionen verwendet werden können. Dies fordern drei Konjunkturforscher der ETH Zürich.

Bund fördert Projekte zur Lehrstellensuche

10. Juni 2020 12:21

Bern - Der Bund hat Fördergelder für Projekte gutgeheissen, welche zur Stabilisierung des Lehrstellenmarkts beitragen sollen. Zu diesen gehört auch eine virtuelle Lehrstellenbörse für Schulabgänger. Diese wurde vom Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverband eingereicht.

Schweiz öffnet Mitte Juni die Grenzen zu EU-Ländern

05. Juni 2020 13:52

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