Demokratie braucht eine wirtschaftlich emanzipierte Mittelklasse

03. Juni 2020 06:24

Bloss den Westen zu kopieren, ist langfristig kein Rezept für stabile Demokratien, sagt Philipp Aerni, Direktor des UZH-Zentrums für Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit. Er kritisiert damit China-Bashing und westliches Scheuklappen-Denken. Stattdessen setzt er auf wirtschaftliche Ermächtigung.

Gemäss dem Transformationsindex (BTI) der Bertelsmann Stiftung soll die Qualität von Demokratie und Regierungsführung in Transformationsländern zum sechsten Mal in Folge gesunken sein und sich nun auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung 2003 befinden. Ausserdem soll die COVID-19-Pandemie diesen Negativtrend noch zusätzlich verstärken.

Das macht betroffen und lässt befürchten, dass die Welt in Gewalt, Ungleichheit und Diktatur versinkt.

Bei genauerer Betrachtung dieses Indexes kommen allerdings gewisse Zweifel auf. Grundlage des Erhebungsprozesses ist ein standardisiertes Codebuch, das einen einheitlichen Bezugsrahmen für die Erhebung bildet. Viele politische und sozioökonomische Indikatoren und Kriterien basieren auf Zahlen, die anderswo bereits erhoben wurden, doch die Bewertung hängt in erheblichem Masse auch von ausgewählten Experten ab: mehrheitlich Politikwissenschaftler ohne grosse Feldforschungserfahrung. Ihr meist normatives Urteil fliesst auch in die Evaluation ein. Das Ganze wird dann umgemünzt in ein zahlenbasiertes Ranking, wo sich der Status der Transformation Richtung Demokratie und „sozialverträgliche“ Marktwirtschaft wunderbar ableiten lässt.

Der normative Rahmen scheint dabei klar zu sein: Seid so wie der „Westen“, dann kommt alles gut!

Ausgeklammert von der Evaluation werden nämlich jene Länder, „deren demokratisches System über einen längeren Zeitraum als konsolidiert und deren wirtschaftlicher Entwicklungsstand als weit fortgeschritten angesehen wird“. Westeuropa und die USA sollen somit eine Art Leuchttürme sein, an denen sich der Rest der Welt orientieren kann. Ein Grund für den Ausschluss der westlichen Wohlstandsgesellschaften mag wohl auch sein, dass es sonst zu offensichtlich wird, dass der Index fast eins zu eins mit dem GDP eines Landes korreliert (die Golfstaaten ausgenommen).

Die starke Korrelation zwischen Wohlstand, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie würde klar aufzeigen, dass vor jeder politischen Ermächtigung immer die wirtschaftliche Ermächtigung kommen muss. Denn nur ein Staat, der genügend Steuereinnahmen aus einer prosperierenden inländischen Wirtschaft generiert, ist relativ selbstbestimmt und kann seine essentiellen Funktionen im öffentlichen Interesse effektiv wahrnehmen. Ausserdem liegt es im Eigeninteresse eines solchen Staates, diejenigen politisch mitbestimmen zu lassen, die den Staat durch ihre Wirtschaftsleistung finanzieren.

Ein armer Staat kann sich zwar eine demokratische Verfassung geben und allerlei Bürgerrechte in der Verfassung verankern. Doch wenn es keine wirtschaftlich starke und breite Mittelklasse gibt, die Steuern zahlt und auch wissen will, was mit diesen Steuern passiert, bleibt die Demokratie ein hohles Konstrukt, hinter dem sich allzu oft ein traditionelles Patron-Client-System verbirgt. Der Patron beschenkt seine Untertanen und erwartet im Gegenzug politische Loyalität. Das politische Engagement des Patrons, der in solchen feudalistischen Strukturen vom Status Quo profitiert, gilt jedoch allzu oft nicht der Förderung von wirtschaftlichen Reformen, sondern der Bewahrung der sozioökonomischen Strukturen. Er ist daher kein natürlicher Verbündeter der unternehmerischen Mittelklasse, welche den Wandel anstrebt. Mit anderen Worten: Es bleibt eine Elitedemokratie, die jederzeit wieder in eine Autokratie zurückfallen kann.

Dass die aggregierte BTI Bewertung dem nicht Rechnung trägt, zeigt sich im Ranking: Länder wie Indien (Platz 34), Tunesien (Platz 44) und die Philippinen (Platz 51) schneiden relativ gut ab, während ein Land mit einem autoritären Regime wie China (Platz 91) nur gerade vier Ränge vor Nigeria landet; einem Land, dass sich eher durch anarchische als durch autoritäre Strukturen auszeichnet.

Auch, wenn es noch keine Anzeichen von Demokratie in China gibt, so besteht dennoch ein wirtschaftliches Fundament, das zu einem späteren Zeitpunkt eine stabile Demokratie begünstigen könnte. Dieser Schluss lässt sich auch aus der europäischen Geschichte ziehen, denn wer würde behaupten wollen, dass in Deutschland vor und während der Industrialisierung im 19. Jahrhundert demokratische Strukturen geherrscht hätten?

In Indien hingegen mag es demokratische Institutionen geben, doch wie relevant sind die tatsächlich im Alltag der Menschen? Menschenrechtsverletzungen, Korruption, Diskriminierung, Armut, Hunger und Unterernährung sind weit verbreitet, weil unter der demokratischen Fassade nach wie vor das Kastensystem schlummert und die Regierung viel Symbolpolitik betreibt, die sich aber am Ende als ineffektiv erweist, wenn es um die Schaffung einer breiten Mittelklasse geht. Neuerdings zeigt sich auch, wie schnell sich das Land wieder in eine Autokratie verwandeln könnte.

Das Lamento bezüglich dem Trend in Richtung autoritärer Regimes blendet daher viel aus, das sich nicht durch einen solchen Index erfassen lässt.

Ausserdem wird oft der Balken im eigenen Auge ausgeblendet. Deutsche Entwicklungsgelder sollen gemäss Entwicklungsminister Gerd Müller vor allem für meist deutsche Organisationen ausgegeben werden, die sich für die Stärkung von „lokalen Strukturen“ und die Aufwertung von traditionellen Praktiken in der Landwirtschaft in Entwicklungsländern einsetzen.

Ist eine solche Strategie wirklich zielführend im Bestreben, einen Strukturwandel zu fördern, der die dringend nötigen guten Jobs für die Jugend ermöglicht und langfristig die wirtschaftliche Grundlage schaffen könnte für stabile demokratische Strukturen? Wohl kaum, denn mit solchen Projekten werden oftmals bloss die lokalen Gruppierungen gestärkt, die vom Status Quo profitieren. Die lokalen Treiber des wirtschaftlichen Wandels, nämlich die lokalen Unternehmer, die sich nicht mehr Spendengelder, sondern mehr Investitionen wünschen, bleiben unbeachtet.


Philipp Aerni ist Direktor des Zentrums für Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit (CCRS) an der Universität Zürich. In den vergangenen Jahren hat er sich vor allem mit der Rolle von Wissenschaft, Technologie und Innovation für eine nachhaltige Entwicklung beschäftigt. Vor seiner, Ernennung zum Direktor des CCRS hat Dr. Aerni an der Harvard Universität, der ETH Zürich, der Universität Bern sowie bei der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) gearbeitet.

Aktuelles im Firmenwiki

Medela will Säuglingssterblichkeit in Nigeria bekämpfen

04. August 2020 14:31

Baar ZG - Medela will die Stillbetreuung von Müttern von Neugeborenen in Nigeria verbessern. Dazu spannt das Zuger Medtech-Unternehmen mit der Wellbeing Foundation Africa zusammen. Die Partner bieten Schulungen zu den Vorteilen von Muttermilch und Stillunterstützung an.

Apeel beschichtet Avocados der Migros

04. August 2020 14:23

Zürich - Migros führt als erste Schweizer Partnerin des amerikanischen Unternehmens Apeel Sciences Avocados mit der pflanzlichen Zusatzschicht von Apeel ein. Sie hält die Früchte länger frisch. Beide Unternehmen wollen die Verschwendung von Lebensmitteln verringern.

LafargeHolcim und IBM machen Strassenbau nachhaltiger

04. August 2020 13:39

Zug - Die Baumaterialplattform ORIS von LafargeHolcim optimiert den Strassenbau durch intelligente Planung. Sie hilft, Kosten zu sparen und den CO2-Fussabdruck zu reduzieren. Bei der Weiterentwicklung der Plattform spannt LafargeHolcim nun mit IBM zusammen.

ZHAW stellt marktreife neue Nano-Messung vor

03. August 2020 14:07

Winterthur - Forschende der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften haben mit dem Adolphe Merkle Institut in Freiburg eine neue Methode mitentwickelt, um Nanopartikel nachzuweisen und zu quantifizieren. Das Start-up NanoLockin bringt sie auf den Markt.

Coop modernisiert seine Berufsbildung

03. August 2020 12:36

Basel - Coop revolutioniert nach eigenen Angaben die Berufsbildung im Detailhandel. Die Lernenden des zweitgrössten Ausbildungsbetriebs der Schweiz starten neu mit einem einjährigen Basisjahr. Ein praxisnahes Lernkonzept soll sie optimal auf den Beruf vorbereiten.

Vontobel lanciert Infrastrukturfonds

03. August 2020 12:33

Zürich - Vontobel Asset Management bietet einen neuen globalen Infrastrukturfonds an. Hier kann weltweit in öffentlich gehandelte Eigner und Betreiber von Infrastrukturanlagen investiert werden. Bei der Lancierung des Fonds spannt Votobel mit Duff & Phelps zusammen.

Industrie-Index macht Einbruch wett

03. August 2020 11:40

Zürich - Der Einkäufer-Index für die Industrie hat im Juli seinen pandemiebedingten Einbruch wieder aufgeholt. Der Dienstleistungssektor liegt sogar über der Wachstumsschwelle. Das geht aus dem aktuellen Purchasing Managers' Index von procure.ch und Credit Suisse hervor.

Schweiz bleibt Big Player unter Top 100 Unternehmen

31. Juli 2020 12:09

Zürich - Die Schweiz bleibt mit ihren drei Schwergewichten Nestlé, Roche und Novartis in der globalen Rangliste der Top 100-Unternehmen ein „Big Player“. Das schreibt PwC in seinem aktuellen Quartalsbericht „Global Top 100 Companies 2020 – June Update“.

Pandemie beschert Swiss Re Milliardenverlust

31. Juli 2020 11:41

Zürich - Swiss Re hat das erste Halbjahr 2020 erwartungsgemäss mit einem Verlust von 1,1 Milliarden Dollar abgeschlossen. Verantwortlich dafür sind Schäden und Rückstellungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Sie sollen den Grossteil der Pandemieschäden im Gesamtjahr abdecken.

Dietikon bekommt erstes mio-Geschäft

31. Juli 2020 11:16

Dietikon ZH/Zürich - Das neue Konzept von migrolino für Kleinstflächenshops unter der Marke mio wird zum ersten Mal vorgestellt. Der Laden ist in der Shell-Tankstelle Limmatbrücke an der Überlandstrasse in Dietikon ansässig.

Credit Suisse plant strukturelle Verbesserungen

30. Juli 2020 13:28

Zürich - Die Credit Suisse hat im ersten Halbjahr 2020 mit rund 2,5 Milliarden Franken den höchsten Reingewinn der letzten zehn Jahre verbuchen können. Die Grossbank sieht dies als Gelegenheit für eine Reihe struktureller Veränderungen zur Steigerung von Effizienz und Wachstum.

LafargeHolcim kann Kosten senken

30. Juli 2020 12:42

Zug - Die Coronavirus-Pandemie hat den Geschäftsverlauf von LafargeHolcim im ersten Halbjahr 2020 negativ beeinflusst. Seit Juni hat sich die Nachfrage für den Zuger Zementriesen jedoch wieder normalisiert. Das vom Konzern Anfang Jahr lancierte Kostensparprogramm zeigt Wirkung.

Bucher bleibt profitabel

30. Juli 2020 11:44

Niederweningen ZH - Die Coronavirus-Pandemie hat Umsatz, Betriebsergebnis und Konzerngewinn im ersten Halbjahr 2020 deutlich unter die Vorjahreswerte gedrückt. Die Betriebsgewinnmarge konnte der international tätige Industriekonzern hingegen auf relativ hohem Niveau halten.

UBS wird Hauptpartnerin der Swiss Fintech Fair

30. Juli 2020 11:40

Zürich/Stäfa ZH - Der Verband Swiss Finance Startups hat die UBS als Hauptpartnerin für die nächste Swiss Fintech Fair im September gewonnen. Die Messe ist die grösste und wichtigste Zusammenkunft der Schweizer Fintech-Szene. Sie wird diesmal physisch und digital stattfinden.

Aktuelles aus Wirtschaft und Politik

Pandemie bremst Zuwanderung

04. August 2020 12:39

Bern - Die Corona-Pandemie hat sich auch auf die Migration ausgewirkt. Im ersten Halbjahr sind weniger Personen aus dem Ausland in die Schweiz eingewandert. Auch die Zuwanderung aus EU- und EFTA-Staaten ging zurück. Ausserdem sind weniger Ausländer aus der Schweiz ausgewandert.

SCAI als Ombudsstelle für Finanzdienstleistungen anerkannt

03. August 2020 11:58

Zürich - Die Swiss Chambers’ Arbitration Institution (SCAI) in Zürich ist vom Eidgenössischen Finanzdepartement als Ombudsstelle für Finanzdienstleistungen anerkannt worden. Sie bietet ihre Dienste inländischen aber auch ausländischen Interessenten an.

Berset plädiert für Offenheit

03. August 2020 09:50

Bellinzona - Die internationale Verflechtung habe Vorteile für die Schweiz, sagte Bundesrat Alain Berset in seiner Ansprache zum 1. August in Bellinzona. Er warnte davor, aufgrund der Corona-Krise in „Abwehrreaktionen“ zu verfallen und die Wirtschaft zusätzlich zu schwächen.

Stimmvolk steht trotz Corona hinter Bilateralen

29. Juli 2020 13:41

Basel - Trotz Corona-Krise sieht weiterhin knapp die Hälfte der Bevölkerung die Bilateralen als vorteilhaft. Viele sehen Vor- und Nachteile zudem ausgeglichen. Ausserdem steht die Mehrheit hinter dem institutionellen Rahmenabkommen. Dies zeigt eine Umfrage im Auftrag von Interpharma. Der Verband begrüsst die Ergebnisse.

Wirtschaftsbündnis Stuttgart-Zürich mahnt Schienenausbau an

28. Juli 2020 10:41

Zürich - Ein deutsch-schweizerisches Wirtschaftsbündnis fordert, dass endlich Bewegung in die Planungen für den Ausbau der Schienenachse zwischen Stuttgart und Zürich kommt. Im derzeitigen Zustand werde sie ihrer Funktion für den alpenquerenden Verkehr nicht gerecht.

Innosuisse fördert offene Innovationskultur

27. Juli 2020 13:20

Bern - Innosuise will Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in zukunftsträchtigen Innovationsbereichen vernetzten. Dazu unterstützt die Agentur für Innovationsförderung die gemeinsame Entwicklung von Innovationsideen. In einer ersten Runde werden zwölf solche Projekte gefördert.

Handelskammerchef gibt Entwarnung

24. Juli 2020 14:20

Zürich - Das Verhältnis der Schweiz zu den USA werde auch durch eine Einstufung der Schweiz als Währungsmanipulator nicht belastet, meint Martin Naville im Interview. Der Chef der Handelskammer Schweiz-USA hält ein Handelsabkommen beider Länder weiterhin für möglich.

Verwaltungsgericht bremst Innovationspark aus

21. Juli 2020 14:11

Dübendorf ZH - Der Innovationspark Dübendorf kann in der geplanten Form nicht gebaut werden. Das hat das Verwaltungsgericht Zürich entschieden. Der Kanton habe nicht die Kompetenz, einen kantonalen Gestaltungsplan für ein Gebiet dieser Grösse zu erlassen.

Sanitas-CEO tritt Verwaltungsrat der GZA bei

16. Juli 2020 11:34

Zürich - Andreas Schönenberger, CEO der Sanitas Krankenversicherung, ist neu Mitglied des Verwaltungsrats der Greater Zurich Area AG (GZA). Ausserdem hat die Standortmarketingorganisation mit IWG und der Cham Group zwei neue Partner aus der Privatwirtschaft gewonnen.

Luxemburg akzeptiert Schweizer Regulierungsrahmen

14. Juli 2020 15:12

Basel - Luxemburgs Finanzaufsicht hat die Schweizer Regulierungen als äquivalent zu den eigenen Bedingungen eingestuft. Damit öffnet sie Schweizer Finanzinstituten den Weg zu grenzüberschreitender Tätigkeit ohne Niederlassung.

Economiesuisse setzt auf Schuldenabbau

07. Juli 2020 12:08

Zürich - Economiesuisse sieht in dem erneuten AAA-Kredit-Rating für die Schweiz eine Verpflichtung, die Staatsfinanzen zu konsolidieren. Nach Ansicht des Dachverbands der Schweizer Wirtschaft muss die höhere Verschuldung in der Krise wieder umgekehrt werden.

KMU erwarten mittelfristig positive Konjunktur

02. Juli 2020 12:11

Zürich - Fast zwei Drittel der Schweizer KMU sind stark bis sehr stark von der Corona-Krise betroffen. Das geht aus der Mittelstandstudie hervor, die swiss export mit Raiffeisen und Kearney veröffentlicht hat. Als grösstes Konjunkturrisiko sehen die KMU die Wechselkurse.

Bund unterstützt Apps für den Verkehr

01. Juli 2020 14:45

Bern - Der Bundesrat will Unternehmen unterstützen, welche Apps entwickeln, um die Kombination von Verkehrsmitten zu erleichtern. Er hat deswegen beschlossen, Daten über Verkehrsnetze, Verkehrsmittel und Vertriebssysteme einfacher zugänglich zu machen.

Schweiz und Grossbritannien wollen Finanzmärkte öffnen

01. Juli 2020 11:33

Bern - Die Schweiz und Grossbritannien haben eine Absichtserklärung über eine gegenseitige Öffnung der Märkte für Finanzdienstleister unterzeichnet. Dafür sollen die jeweils geltenden Finanzmarktregulierungen gegenseitig anerkannt werden. Economiesuisse begrüsst die Vereinbarung.

Studien sehen kaum Hürden für Freihandel mit Mercosur

30. Juni 2020 15:02

Bern - Ein Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Staaten und den Mercosur-Staaten würde nur geringe negative Auswirkungen auf die Umwelt haben. Auch die Schweizer Produzentenpreise und Produktion werden kaum beeinflusst. Dies zeigen zwei vom Bund in Auftrag gegebene Studien.

Innosuisse soll mehr Handlungsspielraum erhalten

24. Juni 2020 14:03

Bern - Der Handlungsspielraum der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Innosuisse soll künftig erweitert werden. In der Vernehmlassung dazu hat sich die Mehrheit der Teilnehmenden dafür ausgesprochen.

Schweiz ist das innovativste Land in Europa

24. Juni 2020 13:28

Brüssel - Die Schweiz liegt in Sachen Innovation vor allen EU-Ländern. Im diesjährigen European Innovation Scoreboard der EU-Kommission belegt sie erneut den Spitzenplatz. Punkten kann sie unter anderem mit ihrer Forschungsinfrastruktur und ihrem Humankapital.